VERNETZEN HELFEN GESTALTEN

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Z-MAG-4-5-15-titelbatmanThema der aktuellen April/Mai-Ausgabe ist das Ehrenamt, das bürgerschaftliche Engagement, die Freiwilligenarbeit. So vielfältig die Begriffe sind, so viele Möglichkeiten und Ansichten gibt es zum Thema. Wir haben uns mit Birgitt Pfiffer von der Bremer Freiwilligenagentur zur Debatte Sozialstaat und Ehrenamt unterhalten, das Engagement von jungen Leuten bei  „Balu und Du“ kennengelernt sowie uns mit  „ehrenwerter Bezahlung“ auseinandergesetzt. Genauso wie ein Ehrenamt im Sport oder für die „Zeitschrift der Straße“, birgt auch ein Freiwilliges Soziales Jahr Möglichkeiten, etwas weiterzugeben. Denn letztendlich geht es darum: >VERNETZEN, HELFEN, GESTALTEN<. Das aktuelle Magazin gibt es in Bremer Kneipen, Cafès und Kultureinrichtungen und online.

Die Erinnerung der Betroffenen bewahren – Filme mit Zeitzeug*innen

Die Erinnerung an den Holocaust lebendig zu halten ist seit Jahrzehnten ein Anliegen von vielen Filmen über die Zeit des Nationalsozialismus. Spiel-, Dokumentarfilme und TV-Dokumentationen prägen vor allem die Vorstellungen von jungen Leuten über die Verbrechen der Nazis und deren Opfer. Aufwändig produziertes fiktionales Geschichtsfernsehen wie die ZDF-Serie ›Unsere Mütter, unsere Väter‹ (2013) wird heute von den Sendern mit allen Mitteln des Marketings als spektakuläres Event inszeniert um hohe Einschaltquoten zu erzielen. Ein mediengeschichtlicher Meilenstein war dagegen die TV-Serie ›Holocaust‹ (1979). Wie Studien zu deren Wirkung zeigten, hat die vom amerikanischen Sender NBC produzierte Serie maßgeblich die Bereitschaft in Deutschland befördert, sich der Schuld an der Vernichtung der europäischen Juden zu stellen.

Über ihre Erinnerungen an die Zeit des Nationalsozialismus sprechen konnten Opfer wie Täter oft erst in den 80er/90er Jahren. Diese Erfahrung hat auch der Bremer Filmemacher Wilhelm Rösing gemacht. Er wirkte Mitte der 80er Jahre als Kameramann an der Produktion von ›HOTEL TERMINUS – Zeit und Leben des Klaus Barbie‹ mit, dem Oscar-prämierten vierstündigen Dokumentarfilm von Marcel Ophüls. Um die Wahrheit über den Gestapo-Chef von Lyon und seine Helfer herauszufinden wurden während der 2-jährigen Drehzeit 120 Stunden Interviews mit Zeugen aufgenommen. Für Wilhelm Rösing war die Mitarbeit an diesem Film eine der wichtigsten Erfahrungen für seine Entscheidung, mit eigenen Dokumentarfilmen insbesondere die Geschichten von jüdischen Emigrant*innen zu erzählen. In seinen Filmen geht es um das Überleben im Terror, die Bedeutung von Literatur und Musik für die innere Freiheit, um Widerstand und deutsches Mitläufertum.

z-cross sprach mit Wilhelm Rösing über seine filmische Arbeit am Beispiel der Filme ›Und wir sind begeistert mitmarschiert‹ (2003) und ›Enjoy the Music – Die Pianistin Edith Kraus. Vom Wunderkind durch Theresienstadt nach Israel‹ (2012).

Mehr über Filme von Wilhelm Rösing und Marita Barthel-Rösing: www.roesingfilm.de

von Jens Werner

LESEN, GUCKEN, ENTDECKEN

Die August/September-Ausgabe des Z-Magazins ›LESEN, GUCKEN, ENTDECKEN‹ dreht sich rund um das Thema Kinderliteratur und -film. Spannende Beiträge zum „Erzählen für Kinder“ findet ihr im Magazin, welches ihr in verschiedenen Kneipen, Cafés und Kultureinrichtungen Bremens oder online bekommt. Als Erweiterung gibt es Filminterviews und Text hier bei uns auf z-cross!

Viel Spaß beim Lesen!
Sina Blume

Children Literature strings up people

In the last month, it must be football that pulls people together as we all share the excitement, ups and downs while watching the World Cup matches.

Besides football, we also share the joy of recalling stories that we heard in our childhood. Aesop´s Fables and Arabian Nights are all-time favourites of the young and old.

We may all somehow remember that after trying so hard, a fox decides to give up picking the grapes on a tall tree with the excuse that the grapes must be sour. In a second, we have understood something about human essence though we were just a kid. That is `The Fox and the Grapes´ from Aesop´s Fables.

Although those oral stories were not purposefully written down for children at first, they are the cradle of children literature that has an enormous effect on the authors that comes afterwards.

In the 18th century, classics such as the Grimm´s Fairy Tales and Andersen´s Fairy Tales Told for Children were published. As The Golden Age of Children Literature started in the mid-eighteenth century, more and more writers shifted to target at writing for children. For example, Alice’s Adventures in the Wonderland is completely nonsense and full of pure fun.

Here, I would like to invite you to swim through the timeline below, starting from the blue cradle to the yellow Golden Age and onwards to today´s works in the field.

What´s more, the intentions of the writers, which may surprise you, are listed on the deep blue table.


von Vicky Chan

Gender Collagen

Vielleicht tun wir Elvis bitter unrecht, wenn wir davon ausgehen, dass er den Satz „Schatz, das Essen ist fertig.“ nie gesagt hat, doch mit dieser Vermutung sind wir nicht allein – und deshalb funktioniert die Collage von J. K. so wunderbar. Aber auch die unbekannten ProtagonistInnen hat sie gekonnt gegen das Klischee gesetzt und damit die Schmunzler auf ihrer Seite.

Collagen: J. K.

Die Locken der Mary Pickford

MaryPickfordWebAm 21. Juni 1928 ließ die Schauspielerin Mary Pickford sich in New York vor versammelter Presse die Haare abschneiden und zu einem Bob frisieren. Mit ihrem öffentlichkeitswirksamen Friseurbesuch trennte sich Pickford nicht nur von ihren Locken, sondern auch von ihrem Publikum und läutete das Ende ihrer Karriere ein. Dieses heute der Vergessenheit anheimgefallene Medienereignis nimmt Stefan Ripplinger in seinem Essay über „Mary Pickfords Locken“ zum Ausgangspunkt einer, so der Untertitel, „Etüde über Bindung“. Mit Bindung ist hier die enge Bindung zwischen dem Star und seinem Publikum gemeint; auf dem Höhepunkt ihres Erfolges bekam Pickford um die 500 Fanbriefe pro Tag. Das Ausmaß ihrer Popularität ist unter den Zeitgenossen nur mit dem Charlie Chaplins gleichzusetzen. Weiterlesen

Der, Die, Das

In der April/Mai-Ausgabe des Z-Magazins ›Der, Die, Das‹ geht es um das Thema Geschlecht und Geschlechterrollen. Dafür haben wir uns unter anderem mit dem Bechdel-Test beschäftigt, Reyhan Sahin alias Lady Dr. Bitch Ray unter die Lupe genommen und uns mit dem Geschlechterbild der Hardcore-Szene auseinander gesetzt. Alles, was in der Ausgabe keinen Platz mehr hatte oder nicht umsetzbar war findet ihr hier auf Z-Cross. Das Magazin bekommt ihr in verschiedenen Kneipen, Cafés und Kultureinrichtungen Bremens oder online.

Viel Spaß beim Lesen!
Arne Helms

Moin, moin!

Gentrifizierung, das Wort macht schon länger die Runde, was damit genau gemeint ist, erklären wir im Z-Magazin mit Beispielen aus Hamburg und Bremen. Außerdem haben wir nachgefragt, wie die Stadt der aktuellen Wohnungsnot im sogenannten Niedrig-Preis-Segment begegnen will. Daran schließt auch direkt das Interview von Jonas Dahm mit Joachim Barloschky an, was hier auf Z-Cross zu finden ist.

Viel Spaß beim Reinhören,
Gudrun Goldmann